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Mit Klimaanlagen effizient heizen und 35 % Förderung sichern!

Alle Klimaanlagen (Luft-/Luft-Wärmepumpen) verfügen standardmäßig auch über eine effiziente Heizfunktion. Da bei einer Klimaanalage ein Großteil der benötigten Energie aus der Umgebungsluft gewonnen wird, arbeiten diese Geräte sehr umweltfreundlich. Sie unterstützen somit z.B. in der Übergangszeit Ihr konventionelles Heizsystem. Dies wird von der BAFA gefördert.

Wer fördert Klimaanlagen (Luft-/Luft-Wärmepumpen) seit dem 01. Januar 2021?

Seit dem 01. Januar 2021 werden Luft-/Luft-Wärmepumpen in Privathaushalten durch die Bundesförderung effiziente Gebäude – kurz – BEG – gefördert. Die Förderung wird durch das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – umgesetzt.

In der Sanierung erhalten Sie ab dem 1.1.2021 eine Förderung von 35% für den Einbau sowie Austausch einer Klimaanlage (Luft-/Luft-Wärmepumpe) zur Heizungsunterstützung.

Welche Voraussetzungen müssen zur Förderung einer Klimaanlage (Luft-/Luft-Wärmepumpe) erfüllt sein?

Die Klimaanlagen (Luft-/Luft-Wärmepumpen) müssen nur das folgende Effizienzkriterium erfüllen.

Effizienzkriterium – Jahreszeibedingte Raumheizungsenergieeffizienz

Die „jahreszeitbedingte Raumheizungsenergieeffizienz“ ƞs (= ETAs) für förderfähige Klimaanlagen müssen bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen mindestens folgende Werte erreichen:

Luft-Luft-Wärmepumpe:

< 12 kW:

ƞs ≥ 181 %

> 12 kW:

ƞs ≥ 150 %

Beispiele von förderfähigen Klimaanlagen

Wandgerät XKE-Serie

Wandgerät TZ-Serie

Mini-Standtruhe UFE-Serie

Features
Verbesserung der Raumluftqualität Ja Nanoe X Version 2 Ja PM 2,5 Feinstaubfilter Ja Nanoe X Version 1
Energie-effizienz Kühlen A+++ A++ A++
Heizen A+++ A++ A++
Integriertes WLAN Ja Ja Nein
Comfort Cloud Smartphone-App Ja Ja Optional
Sprachsteuerung* Ja Ja Optional
Optimale Luftverteilung für hohen Komfort Ja Aerowings 2.0 Ja Aerowings 1.0 Ja Standard
Flüsterbetrieb Ja – 19 db (A) Ja – 20 db (A) Ja – 20 db (A)

Mit kommerziellen Klimasystemen heizen oder kühlen und bis zu 35 % Förderung sichern.

Wer fördert kommerzielle Heiz- und Kühllösungen seit dem 01. Januar 2021?

Seit dem 01. Januar 2021 werden Heiz- und Klimalösungen bei Sanierungsprojekten in Wohngebäuden sowie Nicht-Wohngebäuden durch die Bundesförderung effiziente Gebäude – kurz – BEG – gefördert. Die Förderung wird durch das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – umgesetzt.

Bei Sanierungsprojekten in Nicht-Wohngebäuden können Sie seit dem 1.1.2021 eine Förderung für den Austausch sowie Erstinstallation einer kommerziellen Heiz- und Kühllösungen bis zu 35 % der Investitionskosten erstattet bekommen. In der nachfolgenden Tabelle werden die Möglichkeiten sowie Anforderungen kurz dargestellt.

Art der Einzelmaßnahme Wie viel % der Investitionskosten wird von der BAFA erstattet? Wird ein Energieberater vorausgesetzt? Müssen förderfähige Produkte bei der BAFA gelistet sein?
kommerzielles Heizsystem 35 % Dringend empfohlen aber nicht vorausgesetzt Ja
kommerzielles Kühlsystem 20 % Ja Nein

Welche Voraussetzungen müssen zur Förderung einer kommerziellen Heizlösungen erfüllt sein?

Die kommerziellen Klimasysteme müssen nur das folgende Effizienzkriterium erfüllen.

Effizienzkriterium – Jahreszeibedingte Raumheizungsenergieeffizienz

Die „jahreszeitbedingte Raumheizungsenergieeffizienz“ ƞs (= ETAs) für förderfähige Klimasysteme müssen bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen mindestens folgende Werte erreichen:

Luft-Luft-Klimagerät:

Leistungsklasse min. ETAs kommerzielles Heizen min. ETAs kommerzielles Kühlen
< 12 kW ƞs ≥ 181 % ƞs ≥ 241 %
> 12 kW ƞs ≥ 150 % ƞs ≥ 210 %

Die neu gestaltete Etherea von Panasonic. Perfektion in Design und Ausstattung.

Die Etherea-Wandgeräte sind mit dem neuen nanoe™ X-Luftreinigungssystem Mark 2 ausgestattet. Höchste Energieeffizienz (A+++), größter Komfort (Flüsterbetrieb ab 19 dB(A)) und gesunde Raumluft gepaart mit einem neuen, zukunftsweisenden Design.

Hocheffektive Luftreinigung mit nanoe™ X
Durch eine effektivere Beseitigung von Gerüchen und schädlichen Mikroorganismen sorgt das neue nanoe™ X-Luftreinigungssystem für eine höhere Raumluftqualität.

Elegantes Design und optimierte Leistung

  • Elegante Optik durch lange, durchgehende Luftauslasslamelle
  • Große Ausblasöffnung für starke, zuverlässige Leistung
  • Kompaktes, schlankes Gehäuse fügt sich harmonisch in jeden Raum ein
  • Zeitlos schönes Design durch schlichte, glatte Frontfläche

Etherea für höchste Effizienz (A+++) und maximale Einsparungen
Etherea-Geräte erreichen die höchsten SEER- und SCOP-Werte. Die Original-Inverter-Technologie von Panasonic in Verbindung mit Hochleistungsverdichtern sorgt für eine erstklassige Energieeffizienz. Die Stromrechnung fällt niedriger aus, und Sie haben gleichzeitig etwas für die Umwelt getan.

Sauberere Luft zum Atmen – nanoe™ X Luftreinigung von Panasonic

Die wohltuende Wirkung der Natur ist uns allen vertraut – doch kennen Sie auch die natürliche Kraft der Hydroxylradikale?

Hydroxylradikale (auch OH-Radikale genannt) sind in der Natur reichlich vorhanden und machen sich als „Reinigungsmittel der Natur“ einen Namen, denn sie können bestimmte Schadstoffe, Viren und Bakterien inaktivieren und unangenehme Gerüche entfernen. Dank innovativer nanoe™ X-Technologie können wir diese „natürliche Reinigungskraft“ auch in Innenräumen nutzen, um mit saubereren Oberflächen, Stoffen und Einrichtungen eine angenehme Wohlfühlumgebung zu schaffen: zu Hause, bei der Arbeit, in Hotels, Geschäften, Restaurants usw. Die Inaktivierungsleistung von nanoe™ X hängt dabei stets von der Größe, Umgebung und Nutzung des Raums ab.

Unabhängige Testergebnisse bestätigen hemmende Wirkung auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) durch ein Panasonic Klimagerät mit nanoe™ X

Panasonic ist der erste Hersteller unter allen Marken in Europa, der Ergebnisse eines Tests mit einem realen Klimagerät veröffentlicht – also eine starke Botschaft für uns.

Zum ersten Mal in Europa haben wir unabhängige, zertifizierte Ergebnisse von Tests, die an einem Klimagerät mit nanoe™X-Technologie durchgeführt wurden. Sie belegen die hemmende Wirkung auf das neuartige Coronavirus von 91,4 % in einem Raum von 6,7 m3 nach 8 Stunden. Diese Ergebnisse wurden von Texcell, einem globalen Auftragsforschungsunternehmen, unter Laborbedingungen durchgeführt.

Das im Test verwendete Panasonic-Klimagerät stammt aus der Etherea-Reihe, und die nanoe™X-Technologie ist in einer Vielzahl von Klimasystemen des Unternehmens erhältlich.

Die vollständigen Details zu diesen spannenden Testergebnissen finden Sie hier:

Luft als Lebensmittel

Luft ist das wichtigste Lebensmittel für uns Menschen. Ohne Wasser kommt der Mensch zumindest wenige Tage aus, ohne sauerstoffhaltige Luft nur wenige Minuten. Die Luft besteht jedoch nicht nur aus Sauerstoff, sondern auch zu einem gewissen Teil aus gasförmigem Wasser. Die Luftfeuchtigkeit beschreibt die Menge an gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in der uns umgebenden Luft, also keine Regentropfen, Eis oder Nebel. Das Verhältnis der Menge des Wasserdampfs in der Luft hat großen Einfluss auf unser Leben. Dennoch wird diesem Aspekt zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, da unser Körper viel empfindlicher und schneller auf Temperatur und Windgeschwindigkeit reagiert. Aber auch die Luftfeuchtigkeit hat maßgebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt durch das Austrocknen der Schleimhäute in Mund, Nase, Rachen und Augen zu einem erhöhten Infektionsrisiko sowie zu höheren Überlebensraten und Übertragungseffizienz von Influenzaviren. Grippeerkrankungen sind in der Heizperiode somit häufig durch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit begründet. Experten plädieren schon seit geraumer Zeit von einer Mindestluftfeuchtigkeit von 40 %. Ab diesem Mindestmaß wird die Infektionsgefahr deutlich verringert und die Behaglichkeit merkbar gesteigert.

Luftfeuchtigkeit in Gebäuden

Bauphysiker und Architekten haben beim Thema Raumluftfeuchtigkeit meist nur den Bautenschutz und das Schimmelrisiko im Blickfeld und vergessen die Menschen im Innenraum. Ein erhöhtes Risiko besteht aber erst bei Oberflächenfeuchten von 80 % die in Abhängigkeit der bauphysikalischen Eigenschaften, meist erst bei hohen Raumluftfeuchtigkeiten von über 60 % eine Rolle spielen. Auch in diesem Bereich wird die Behaglichkeitsgrenze überschritten.

Auch die Lüftung hat einen Einfluss auf die Raumluftfeuchtigkeit. Grundsätzlich ist die Außenluft im Winter trockener und Lüften verringert die Raumluftfeuchtigkeit. Die Lüftungsrate zu verringern ist nur innerhalb gewisser Grenzen möglich, da sonst die Luftschadstoffe und Gerüche nicht abgeführt werden können.

Wie wird eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ermöglicht?

Wie erreicht man diesen Bereich optimaler Raumluftfeuchtigkeit. Es ist nicht ausreichend, ein Gefäß voller Wasser über der Heizung zu positionieren und auf den Verdunstungsprozess zu hoffen. Zwar verdunstet das Wasser in dem Behälter in Heizungsnähe schneller, eine Mindestluftfeuchtigkeit von 40 % kann dadurch allerdings nicht erreicht werden. Ebenfalls ist ein Glas Wasser unter einem Klavier bzw. Flügel nicht ausreichend, um die empfindlichen Instrumente vor zu trockener Luft zu schützen.

Ob in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz, wir verbringen den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen. Um ein ideales Innenraumklima durch den Mindestwert von 40 Prozent Luftfeuchtigkeit zu schaffen, bedarf es meist technischer Lösungen für den Arbeitsplatz und den Wohnbereich. Mit Hilfe technischer Befeuchtungsanlagen gelingt es problemlos, den wichtigen Mindestwert von 40 Prozent Luftfeuchtigkeit zu erreichen. Hierbei wird zwischen isothermen und adiabaten Befeuchtungsanlagen unterschieden. Diverse Anwendungsbeispiele verdeutlichen den nachhaltigen Nutzen der Befeuchtungsanlagen, um problemlos mindestens 40 Prozent Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten.

Die Relevanz und die steigende Wahrnehmung der Thematik ist auch in der Wissenschaft feststellbar. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit der Notwendigkeit ausreichender Luftfeuchtigkeit und den technischen Möglichkeiten, diese komfortabel für jedermann zu ermöglichen.

Geänderte F-Gase Verordnung seit dem 1.1.2015

25.06.2019

Die EG-VO 517-2014 über teilfluorierte Treibhausgase hebt die Verordnung Nr. 842/2006 auf. Im Folgenden erfahren Sie, welche praktischen Auswirkungen die neue F-Gase Verordnung, die im Wesentlichen eine neue Gewichtung von Kältemittelfüllmengen und die stufenweise Reduzierung der Mengen der in Verkehr gebrachten teilfluorierten Kohlenwasserstoffe vorsieht, auf Ihre Anlagen hat.

Bisher bezogen sich Kältemittelmengen und die damit zusammen hängenden Regelungen auf die Füllmengen in kg, seit dem 1.1.2015 wird das CO2-Äquivalent zugrunde gelegt.

Während 3 kg R134a ein CO2-Äquivalent von 4,2 t
hat, sind es bei R404A 11,2 t.

FOLGENDE REGELUNGEN ERGEBEN SICH DADURCH FÜR DEN NEUBAU VON KÄLTE- UND KLIMAANLAGEN

Ortsfeste Kälteanlagen

Erzeugnisse und Einrichtungen Datum des Verbots
Kühl- und Gefriergeräte für die gewerbliche Verwendung (hermetisch geschlossene Einrichtungen) die HFKW mit einem GWP von 2.000 oder mehr enthalten. 1. Januar 2020
Kühl- und Gefriergeräte für die gewerbliche Verwendung (hermetisch geschlossene Einrichtungen)
die HFKW mit einem GWP von 150 oder mehr enthalten.
1. Januar 2022
Ortsfeste Kälteanlagen, die HFKW mit einem GWP von 2.500 oder mehr enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen. Ausgenommen sind Einrichtungen, die für Anwendungen zur Kühlung von Produkten auf unter -50°C bestimmt sind. 1. Januar 2020
Mehrteilig zentralisierte Kälteanlagen für die gewerbliche Verwendung mit einer Nennleistung von 40 kW oder mehr, die fluorierte Treibhausgase mit einem GWP von 150 oder mehr enthalten, oder zu ihrem Funktionieren benötigen, außer im primären Kältemittelkreislauf in Kaskadensystemen, in dem fluorierte Treibhausgase mit einem GWP von weniger als 1.500 verwendet werden dürfen. 1. Januar 2022

Quelle: Verordnung (EU) Nr. 517/2014

Sämtliche Systeme mit einem Kältemittel GWP > 2.500 sind ab dem 1.1.2020 verboten.
Wir bieten Ihnen schon jetzt Anlagen mit den Kältemitteln CO2, R449A, R134a und weiteren an.

Klimaanlagen

Erzeugnisse und Einrichtungen Datum des Verbots
Bewegliche Raumklimageräte (hermetisch geschlossene Systeme, die der Endnutzer von einem Raum in den anderen bringen kann), die HFKW mit einem GWP von 150 oder mehr enthalten. 1. Januar 2020
Mono-Splitklimageräte mit weniger als 3 kg fluorierter Treibhausgase, die fluorierte Treibhausgase mit einem GWP von 750 oder mehr enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen. 1. Januar 2025

Quelle: Verordnung (EU) Nr. 517/2014

Ab dem 1.1.2025 dürfen bei Monosplitanlagen > 3 kg Füllmenge keine Kältemittel > GWP 750 eingesetzt werden. Das bedeutet, dass die gängigen Kältemittel wie R410A und R407C nicht mehr verwendet werden dürfen.
Alternativ bieten wir Ihnen schon jetzt das Kältemittel R32 an.

FOLGENDE REGELUNGEN ERGEBEN SICH DADURCH FÜR SERVICE UND WARTUNG VON KÄLTE- UND KLIMAANLAGEN

Ortsfeste Kälteanlagen

Für Anlagen > 40t CO2-Äquivalent sind Kältemittel mit einem GWP > 2.500 ab 1.1.2020 untersagt.
Wir bieten ab dem 1.1.2020 aufbereitetes bzw. recyceltes Kältemittel ( > GWP 2.500) an.

Beispiele für einige Kältemittel

Kältemittel GWP Nachfüllen ist Bei max. Anlagenfüllmenge
R134A 1.430 Unbegrenzt erlaubt da GWP < 2.500
R404A 3.922 Erlaubt bis 40t CO2 = 10,20 kg
R407C 1.774 Unbegrenzt erlaubt da GWP < 2.500
R410A 2.088 Unbegrenzt erlaubt da GWP < 2.500
R507 3.990 Erlaubt bis 40t CO2 = 10,20 kg

Klimaanlagen

Bis 2030 können die vorhandenen Kältemittel eingesetzt werden.

VERFÜGBARKEIT

Neben den Neuregelungen für Kälte- und Klimaanlagen wird die Menge der in Verkehr gebrachten teilfluorierten Kältemittel begrenzt. Basis ist die in den Jahren 2009 – 2012 in der EU hergestellte und in die EU eingeführte durchschnittliche Gesamtmenge, ausgedrückt in CO2-Äquivalent.

Reduzierung des GWP-Wertes der in Verkehr gebrachten Kältemittel

Seitens der EU ist es erwünscht, das die F-Gase verknappen und die Preise ansteigen. Wie stark dies eintritt, bezogen auf jedes Kältemittel, ist nicht vorhersehbar. Daher raten wir dazu, Kältemittel-umstellungen bzw. Neuinstallationen frühzeitig anzugehen.

DICHTHEITSKONTROLLEN

Ortsfeste Kälteanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen

Ab dem 1.1.2015 ist die bisherige Logik vom 3 / 30 / 300 kg Füllgewicht auf CO2-Äquivalent umgestellt.

Kältemittel GWP-Wert ab 5 Tonnen
jährliche
Kontrolle ab
(mit LES* alle
zwei Jahre)
ab 10 Tonnen
(hermetische
Systeme)
ab 50 Tonnen
halbjährliche
Kontrolle ab
(mit LES*
jährlich)
ab 500 Tonnen
vierteljährliche
Kontrolle ab
(mit LES*
halbjährlich)
R134a 1’430 3,5 kg 7,0 kg 35 kg 350 kg
R404A 3’922 1,3 kg 2,6 kg 13 kg 130 kg
R407C 1’774 2,8 kg 5,6 kg 28 kg 280 kg
R410A 2’088 2,4 kg 4,8 kg 24 kg 240 kg

* LES = Leckageerkennungssystem

In der Praxis müssen alle Dichtheitsprüfungsintervalle anhand der CO2-Äquivalent-Basis überprüft und entsprechend angepasst werden.
Für Betreiber von Einrichtungen, an denen Dichtheitskontrollen vorgeschrieben sind, besteht Dokumentationspflicht.

Führung von Aufzeichnungen:

  1. Menge und Art der enthaltenen fluorierten Treibhausgase
  2. Alle Mengen die hinzugefügt werden
  3. Werden recycelte oder aufgearbeitete fluorierte Treibhausgase verwendet, so ist Name und Anschrift der Recycling- oder Aufarbeitungsanlage (ggfs. mit Zertifizierungsnummer) anzugeben
  4. Alle Mengen die entnommen werden
  5. Angaben zum Unternehmen, das Arbeiten an der Einrichtung durchgeführt hat (ggfs. mit Zertifizierungsnummer)
  6. Ergebnisse der Dichtheitsprüfung (Nachprüfung)
  7. Maßnahmen zur Rückgewinnung, Entsorgung der fluorierten Treibhausgase bei Stilllegung der Einrichtung

Betreiber und ausführende Unternehmen sind verpflichtet die Aufzeichnungen mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Verwendungsverbote für R404A, R507, R422D (GWP ≥ 2500) ab dem 01.01.2020

13.06.2019
Der nächste Schritt der F-Gase-Verordnung 517/2014 steht für den 1.1.2020 an. Das Inverkehrbringen ortsfester Kälteanlagen mit einem Kältemittel (GWP ≥ 2500) ist dann ebenso verboten, wie das Nachfüllen von Kälteanlagen mit den entsprechenden Kältemitteln R404A, R507, R422D (Füllmenge ≥ 40t CO2 Äquivalent).

Das CO2 Äquivalent errechnet sich aus der Kältemittel-Füllmenge x GWP-Wert. So ist das CO2- Äquivalent von 15 kg R404A mit dem GWP 3920 beispielsweise 58,8 Tonnen (15 kg x 3920 = 58,8 t)
Folgende Grenzmengen für Anlagen ergeben sich dadurch:
R404A 10,2 kg
R507 10 kg
R422D 14,7 kg (Ersatzstoff für R22)
R422A 12,7 kg

Kälteanlagen bis zu dieser Grenze dürfen mit Frischware (neu produzierten Kältemitteln) aufgefüllt werden. Über dieser Grenze nur noch mit recyceltem bzw. aufbereitetem Kältemittel.
Ein generelles Verbot für Kältemittel mit einem GWP-Wert ≥ 2500 bei Anlagen mit einer Füllmenge ab 40 t CO2-Äquivalent tritt ab 2030 in Kraft.